Kooperation mit der Universität Essen

Kettwig Kurier, 28. September 2011

Uni und THG arbeiten zusammen
Privilegierte Partnerschaft mit den Geisteswissenschaftlern

Ausgewählten Schulen der Region bietet die Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen privilegierte Partnerschaften an. Und das Theodor-Heuss-Gymnasium gehört zu diesen Schulen, von denen es nur 13 in NRW gibt.

VON SILKE HEIDENBLUT


Warum ist ausgerechnet das THG ausgewählt worden? „Es muss von beiden Seiten Interesse bestehen und das THG hat zügig Initiative in dieser Sache gezeig, erklärt Professor Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften. Dass es nur 13 Schulen insgesamt sind - auch Grundschulen gehören übrigens dazu - liegt daran, dass diese intensiv betreut werden. Das Ziel dieses Projekts ist für die Universität, zum einen die Qualität des Studiums - vor allem der Lehramt-Studiengänge - zu verbessern, weil man wieder näher an der Schule dran ist.

Zum anderen erhofft sich die Fakultät für Geisteswissenschaften durch die Informationen, die die Schüler bekommen, langfristig weniger Studienabbrecher zu haben.
Qualität des Studiums weiter verbessern
„Unsere Studierenden sollen über dieses Projekt Erfahrungen an Schulen sammeln, die über ihre Praktikums-Pflicht hinausgehen, damit sie den künftigen Alltag besser kennenlernen", erklärt Privatdozentin. Dr. Kerstin Hamacher-Lubitz, Referentin für Schulkooperationen der Uni. Sie ist die Ansprechpartnerin für das Thedor-Heuss-Gynmasium. „Wir wissen ja, dass der Übergang zwischen Schule und Studium sehr krass sein kann", führt THG- Schulleiter Dr. Thomas Doepner aus. „Deshalb ist dieses Projekt wichtig, weil es durch viele Informationen genau diesen Schritt erleichtert." Rund ein Drittel der THG- Absolventen studiert später Geisteswissenschaften. Außerdem verspricht Kerstin Hamacher-Lubitz das eine oder andere kulturelle Schmankerl für die THG- Schüler.