G R E N O B L E

Grenoble-Austausch 2002


WAZ-Kettwig, 18. Mai 2002

Umgang mit der Fremdsprache in Schule und Alltag
17 Franzosen am THG zu Gast

Wie im Flug verging die Zeit für die 17 Franzosen, die Anfang Mai für zwölf Tage in Kettwig zu Gast waren. Seit mehr als zehn Jahren statten sich Schüler des Externats Notre-Dame in Grenoble und das Theodor-Heuss-Gymnasium gegenseitig Besuche ab.

Diesmal waren die Gäste zwischen 16 und 18 Jahre alt und übten sich seit drei bzw. fünf Jahren in der deutschen Sprache - mit mehr oder weniger Erfolg. Doch gerade schwächeren Schülern bietet sich bei den gegenseitigen Besuchen ein besonderer Zugang zur Sprache. In Gastfamilien und im Alltag mit der Fremdsprache konfrontiert, ist die Motivation viel größer als im Klassenraum - das bestätigen Odile Rivoire- Vicat und Rolf Tiemessen, Lehrkräfte aus Grenoble und Kettwig.

Um auch einkommensschwachen Schülern den Austausch zu ermöglichen, erhalten sie finanzielle Unterstützung vom Externat Notre-Dame.

 

Neben den Spracherfahrungen stand auch Kultur auf dem Programm. "Etwa fünfzig Prozent wird gemeinsam unternommen - aber unsere Schüler sollen schließlich nicht zuviel Unterricht verpassen", erklärt Tiemessen. Obligatorisch ist die Essener Stadtrundfahrt. Außerdem ging es nach Köln, zu einer Landmarkentour durchs nördliche Ruhrgebiet, zur Überwindung von Ängsten auf den Kletterpütt Altenessen und schließlich zur Jugendmesse YOU. "Wir werden auf jeden Fall Kontakt zu unseren Gastfamilien halten", waren sich Salome (17) und Severine (15) schon nach wenigen Tagen in Deutschland sicher.

Keine Frage, das Austauschprogramm begeistert die Schülerinnen und Schüler. Im Herbst werden Kettwiger Gymnasiasten zum Gegenbesuch aufbrechen.

 

Bild:HW

 

 

 

 

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