Hygini fabulae

Die Teilnehmer des Lateinkurses 9b,c von Herrn Reindl haben im ersten Halbjahr des Schuljahres 2011/2012 die fabulae des römischen Schriftstellers Hyginus interpretiert. Hygin behandelt in den fabulae aber keineswegs Tierfabeln, wie man vermuten könnte, sondern präsentiert die bekanntesten Mythen der römisch-griechischen Antike in einem kurzen Abriss. Die Kürze der Darstellung lädt natürlich zur eigenen Füllung der Leerstellen an, die immer wieder entstehen.

Besonders gelungene Deutungen in bildlicher und schriftlicher Form sind im Folgenden zu genießen:

Pro-Rap (Prometheus-Rap)

Bilder

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Jan: Danae

Justus und Max: Odysseus 1

Justus und Max: Odysseus 2

Linea: Theseus

Lisa und Lara: Odysseus 1

Lisa und Lara: Odysseus 2

Nico: Tantalos

Stefan: Theseus

 

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Pro-Rap (Prometheus-Rap):

1.
Die Menschen brauchten Feuer,
doch das war ihnen zu teuer.
Sie mussten viele Opfer bringen,
doch sie konnten nur kurz ums Feuer springen.

2.
Sie wussten nicht, wie man das Feuer aufbewahrt,
darum baten sie um Rat.
Prometheus brachte ihnen das Feuer
und zeigte ihnen eine Technik zum Aufbewahren, nicht teuer.

3.
Darüber waren die Götter sehr erboß’,
denn sie fanden das gar nich’ famos.
Sie bekamen keine Opfer mehr
und fürchteten um ihre Macht sehr.

4.
Mit eisernem Gewinde gebunden an einem Stein
wurde Prometheus mit Hand und Bein.
Jupiter befahl dies Mercurius,
der das leider tun muss.

5.
Neben ihm ein Adler saß,
der Tag für Tag sein Herzchen fraß.
Was der Adler fraß am Tag,
das wuchs ihm bei Nachte nach.

6.
„Wer holt mich hier ’raus?
Das hält doch wirklich keiner aus!“
Nach 30000 Jahren tötete Herkules den Adler
und begrüßte Prometheus mit einem Radler.

Lyrics: Christian D. (9b), Max N. (9c), Lukas S. (9b)