Europatag 2010

Am 10. Mai fand am THG der erste Europatag statt. Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen beschäftigten sich an diesem Projekttag auf vielfältigste Weise mit dem Thema Europa. Eines der Projekte initiierte Herr Zemke, der drei Personen eingeladen hatte,die in Deutschland leben aber nicht aus Deutschland stammen. Sie vermittelten den interessierten Anwesenden eine unmittelbare Vorstellung davon, wie es ist, als Europäerin in Deutschland zu leben.

Berichte über dieses Projekt von:

von Phyllis und Leonie

Lars Burmann, Mona Fromm, Till Schwemmbeck

Max Schmitz

Timo Hils und Pascal Kischa

Taija und Tessa Tienhaara

Annika, Jasmin und Lena


Internationale Begegnungen am Europatag

Am 10. Mai war Europatag an unserer Schule. Dabei gab es viele Angebote von Essenständen über Infostunden zu ganzen Ausflügen. Bei Herr Zemke und seiner Gruppe waren zwei Französinnen und eine Slovakin zu Besuch. Das Programm begann um 9:00 h morgens.

Zuerst berichteten Françoise Jürgens und Brigitte Eichelberger, die von Frankreich nach Deutschland ausgewandert sind, über das, was sie im Bezug Deutschland-Frankreich erlebt haben. Nach ihrem ausführlichen Bericht durften wir Fragen stellen, die uns gerne beantwortet wurden. Wir erfuhren, dass die beiden Frauen anfangs gar kein Deutsch konnten und dies erst nach und nach gelernt haben. Ihre Kinder wurden zweisprachig aufgezogen, waren aber teilweise nicht ganz so begeistert von der französischen Sprache.
Nach einer Pause wurde uns von Frau Armbruster, die ebenfalls in Deutschland lebt, die Geschichte der Slowakei näher gebracht. Dabei kam heraus, dass sich die Slowakei sehr von Deutschland unterscheidet, zum Beispiel dass das Durchschnittsalter der Bevölkerung dort mit 35-40 Jahren deutlich unter dem von den Deutschen liegt und dass dort die meisten Menschen mehrere Jobs haben. Einen für tagsüber, einen für den Abend, einen für das Wochenende und sogar im Rentenalter wird gearbeitet. Anschließend durften wieder Fragen gestellt werden. Um 12:30h wurden wir dann entlassen. Insgesamt war der Tag sehr informativ, aber auf die Dauer waren es zu viele Informationen auf einmal.

 

von Phyllis und Leonie


Frau Eichelberger – Biografie einer französisch-deutschen

Frau Brigitte Eichelberger ist in Burgund geboren, in der Normandie aufgewachsen und katholisch erzogen worden.
Es gibt in Frankreich eine Vorschule ab 3 Jahren, in der die Kleinkinder ein wenig lesen und schreiben lernten, berichtete sie uns. Diese Vorschule läuft 5 Jahre , worauf die Kinder dann in die richtige Schule gehen. In ihrer Schulzeit waren in einer Klasse ca. 30 Kinder, Ebenso gibt es nach Frau Eichelbergers Bericht viel mehr Ferien in Frankreich als in Deutschland. Da sie täglich bis ca. 4 oder 5 Uhr in der Schule war, hatte sie ziemlich wenig Freizeit; trotzdem besaß ihre Familie einen Hund und eine Katze. Ihre Eltern betrieben ein Eisenwaren- und ein Lebensmittelgeschäft. Nach der Schulzeit verliebte sie sich in den 60er-Jahren in Lyon und zog bald darauf ins völlig fremde Deutschland. Obwohl man ihr sagte, dass sie alleine klarkommen müsse, verlief ihr erster Kontakt mit Deutschland gut, denn sie wurde sehr herzlich bei der Familie ihres Mannes aufgenommen. Aber es war sehr schwer, damals einzukaufen, weil es kaum verschiedene Obst- und Gemüsesorten gab. Jetzt findet Frau Eichelberger, dass Deutschland sich nach 30 Jahren sehr verändert hat. Ihre drei nun erwachsenen Söhne, die sie versucht hat, zweisprachig aufzuziehen, besuchten das THG, wollten jedoch in Deutschland kein Französisch sprechen. Frau Eichelberger selbst hat trotz der langen Zeit, die sie bereits in Deutschland lebt, immer noch Probleme mit der deutschen Sprache und Angst, vor einer großen Gesellschaft zu sprechen. Sie schreibt auch nicht gern deutsch! Ihr Lieblingsfestessen ist noch bis heute Lammkeule, was eine der Traditionen in Frankreich ist.

Lars Burmann, Mona Fromm, Till Schwemmbeck


Europäer erzählen aus ihren Ländern
10.05.2010 - Europa-Tag am THG in Essen-Kettwig

Am Montag, den 10. Mai 2010, veranstaltete das Theodor-Heuss-Gymnasium in Essen-Kettwig einen Europa-Tag, bei dem die Schüler/Innen an verschiedenen Workshops zum Thema Europa teilnehmen konnten. Im Workshop „Europäer erzählen aus ihren Ländern“ berichteten zwei Französinnen und eine Slowakin wie sich das Leben in ihren Ländern von dem in Deutschland unterscheidet und wie es war, plötzlich in Deutschland zu leben.

Die Französinnen erzählten, dass es schwer war, sich in den 60er Jahren in Deutschland einzuleben und zu heiraten. Sie konnten kaum Deutsch und wenn sie Sachen zum Abendessen kaufen wollten, die es in Frankreich zu fast jedem Essen gab, fanden sie diese in deutschen Supermärkten kaum. Bevor sie heiraten durften, mussten sie sich durch die deutschen Gesetze und Regelungen kämpfen und Unmengen an Papierkram unterschreiben, wie zum Beispiel ein ärztliches Attest.
    Die Slowakin erzählte, dass in ihrem Vaterland die durchschnittliche Lebenserwartung im Verhältnis zu Deutschland deutlich geringer ist, weil die Leute dort nach dem Hauptjob abends noch weiterarbeiten müssen, um genug Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.

Alles in allem ein gelungener Tag, an dem die Schüler/Innen des Theodor-Heuss-Gymnasiums viel über andere Länder und deren Sitten gelernt haben.

Max Schmitz


Europatag - Europäer erzählen aus ihren Ländern

Zu diesem Thema hatte der Kurs von Herr Zemke drei Frauen zu Besuch: Frau Francoise Jörgens und Frau Brigitte Eichenberger aus Frankreich und Frau Dr. Eva Armbruster aus der Slowakei.
Frau Jörgens und Frau Eichenberger kamen nach Deutschland, weil sie beide einen deutschen Freund hatten. Ihrer Ansicht nach war die Einreise nicht so schwer, nur die Unmengen an Papierkram die zu erledigen waren, hatten viel Zeit gekostet. Für sie war komisch in Deutschland:“
   1   dass, viele Feste wie Geburtstage so sehr gefeiert wurden
   2   dass, nicht gerne lange gegessen wurde“
Die beiden Damen kennen sich schon länger, da sie früher an der Volkshochschule in Düsseldorf Französisch unterrichteten. Sie erzogen ihre Kinder zweisprachig, da sie ihre französische Kultur weiterführen wollten.
Frau Eva Armbruster aus der Slowakei erzählte mehr über Geografie und Geschichte ihres Landes, wie z.B. dass, sich die Größe der Slowakei nur auf 49000km² begrenzt oder dass die Slowakei nur eine Einwohnerzahl von 5.000.000 hat.
Die Vorträge waren sehr informativ und hilfreich im Denken über Menschen, die aus anderen Ländern kommen, da sie ihre Traditionen oft aufgeben und sich an viele neue Dinge gewöhnen müssen

Timo Hils und Pascal Kischa


Europatag

Am 10. Mai fand am Theodor-Heuss Gymnasium zum ersten mal der Europatag statt. An diesem Tag versammelten sich die Schüler aus unterschiedlichsten Klassen und Stufen zusammen und beschäftigten sich mit den unterschiedlichsten Themen, passend zum Hauptthema Europa.
Die Gruppe vom Herrn Zemke, „Europäer erzählen aus ihren Ländern“, traf sich um 9.00 Uhr im Raum 301 zur Vorbesprechung. Herr Zemke hatte für diesen Tag drei ausländische Ehrengäste eingeladen, die aus ihrem Leben und ihrer Heimat erzählen wollten.
Nach einer kurzen Vorbesprechung trafen bereits die ersten beiden Gäste ein, zwei Frauen und gleichzeitig Freundinnen die aus Frankreich stammen. Die zwei Damen erzählten der Gruppe eine Stunde lang aus ihrem damaligen Leben in Frankreich, ihrem neuen in Deutschland. Sie sprachen über die Gründe für ihre Entscheidung, die Komplikationen bei solch einer Veränderung und allem, was dazu gehörte, wenn man neu in Deutschland war.
Die Schüler hörten interessiert zu, klatschten Beifall und stellten am Ende Fragen an die Französinnen. Nachdem die zwei Frauen verabschiedet worden waren, konnte die Gruppe das europäische Essen in der Pausenhalle probieren. Anschließend folgte ein zweiter Vortrag, dieses mal von einer slowakischen Frau. Dieser Vortrag unterschied sich von dem ersten nicht nur dadurch, dass es sich um ein anderes Land handelte, sondern auch dadurch, dass er mehr über das Land, seine Geschichte, Politik und Kultur beinhaltete, weniger über die persönlichen Lebensverhältnisse. Dadurch das es sich dabei um den zweiten Vortrag des Tages handelte, war die Konzentration der Schüler zunehmend geschwächt. Alle hörten jedoch trotzdem zu und klatschten am Ende Beifall. Gegen 13.00 Uhr endete die Veranstaltung.

Taija und Tessa Tienhaara


10 Mai 2010: Europatag am THG

Ich war in dem Workshop: Europäer erzählen aus ihren Ländern bei Herr Zemke. Zwei Französinnen und eine Slowakin klärten uns über ihre Länder auf, wie sie nach Deutschland zogen und wie sie sich fühlten.
Die Französinnen erzählten uns von 9:30 bis 10:45 Uhr über ihre Lebensweise und über ihre Einwanderung nach Deutschland.
Françoise Jörgens kam 1972 nach Deutschland und heiratete 1974 ihren Mann Victor. Sie bekam mit ihm 2 Söhne, die heute 33 und 32 Jahre alt sind. Am Anfang, als sie nach Deutschland kam, hatte sie Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung. Sie hat immer noch die französische Staatsangehörigkeit. Sie konnte anfangs wenig Deutsch, doch Victors Familie war sehr hilfsbereit und half ihr, sich mit der deutschen Sprache auseinanderzusetzen.
Frau Eichelberger wohnte in Lyon bevor sie nach Deutschland kam. Sie hatte nie vor, nach Deutschland zukommen, bis sie ihren Mann kennenlernte. Sie hat drei Söhne die heute 32, 36 und 38 Jahre alt sind. Ihre Familie und sie sind katholisch. Sie hat ebenfalls noch die französische Staatsangehörigkeit. Für sie war es am Anfang schwierig selbständig einkaufen zugehen, da sie kaum deutsch sprechen und verstehen konnte.
Jetzt fühlen sich beide Frauen in Deutschland sehr wohl und sind froh hierher gekommen zu sein.
Um 11:45 Uhr kam Eva Armbruster, die aus der Slowakei stammt, in unsere Gruppe. Sie erzählte mehr über ihr Land als über ihre Familie oder ihre persönliche Vergangenheit. Die Slowakei liegt nicht am Meer, bildete früher mit Tschechien einen Staat, doch heute sie es zwei unabhängige Republiken. Die Slowakei hat 5 Millionen Einwohner 100.000 davon sind Ungarn. Über 60% der Bevölkerung sind Katholiken. Seit Januar 2009 ist die Währung auch in der Slowakei der Euro. Die schlechteste Note in der Schule ist mangelhaft (5).
Ihr Sohn ist auf dem THG und heißt Daniel. Sie erzog ihren Sohn zweisprachig. Nach allgemeiner Meinung der Gruppe war die Veranstaltung insgesamt eigentlich sehr gut, aber sie war vor allem am Ende ermüdend. Die Teilnehmer sagten übereinstimmend, dass die persönlichen Erfahrungen für sie interessanter waren als allgemeine Informationen.

Annika, Jasmin und Lena